mystik und musik

Hildegard von Bingen

Sie war Benediktinerin, Äbtissin, Heilkundige, Visionärin, Dichterin und Komponistin und gilt als erste Mystikerin des Mittelalters: Hildegard von Bingen.

„Der Mensch hat ja Himmel und Erde und die ganze übrige Kreatur schon in sich selber – in ihm ist alles schon verborgen vorhanden.“

In unserer Reihe Mystik und Musik nähern wir uns am Donnerstag, 18. April 2024 um 19.00 Uhr Hildegard von Bingen mit Texten und Biografischem. Dazu Resonanz und Mit-Klang in Musik.

Eine Stunde für Anregung und Inspiration.

Der Eintritt ist frei. Wir bitten um eine Spende. Kirstin Kruger-Weiß, Stefan Karbach und Tobias Wittmann (Orgel) freuen sich auf Sie!

Gottesdienst in station s

vertraut

Zu unserem Gottesdienst am kommenden Sonntag, 14. April 2024 um 19.00 Uhr laden wir Sie ganz herzlich ein. Wir feiern ihn vertraut – das heisst mit Eucharistie, reduziert und konzentriert, mit Gemeindegesang und Orgelmusik, geprägt von Improvisationen. Stefan Karbach und Peter Schleicher (Orgel) gestalten den Gottesdienst für Sie und freuen sich auf Ihr Kommen!

© Matthias Baus
Zugänge zu „Das Rheingold“ und „Götterdämmerung“ von Richard Wagner

Ende Anfang

Die Reihe begleitet die Aufführungen der beiden Teile aus Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ an der Staatsoper Stuttgart. Mit seinem monumentalen Opernwerk versucht sich Wagner an nichts weniger als einer Erklärung der Welt, vom Uranfang bis zum Erlösungsende. Den Anfang und das Ende seines Zyklus wollen wir befragen, seiner ungebrochenen Faszination nachgehen und uns der Gebrochenheit seiner Totalität stellen. Die Fragen nach Anfang und Ende sind ja die Fragen aller Religion und Philosophie, weil sie die Fragen aller sind. Zu dieser Erkundung eingeladen sind Liebhaber:innen und Neugierige – und Zweifelnde, die sich vielleicht erstmals mit Wagner beschäftigen wollen.

Die Reihe lädt Anfang Mai 2024 ein zu einem Projekttag vertiefter Beschäftigung und Anregung; zu den Aufführungen in der Staatsoper; zu einem Abend des Austauschs und der Reflexion; und zu einem Gottesdienst zum Abschluss. Die Veranstaltungen können alle oder in Auswahl besucht werden. Den Flyer mit allen Veranstaltungen im Überblick finden Sie hier.

In Kooperation mit der Staatsoper Stuttgart und dem KLANGRAUM st. fidelis.

Weitere Information und Anmeldung

 

Einführung in die christliche Kontemplation an vier Abenden

Sich an der Quelle nähren und stärken lassen

Die Vielfalt an Aufgaben und Herausforderungen im Alltag ist spannend und anregend – bisweilen jedoch auch kräftezehrend, mühevoll und „zerfasernd“. Wie kann es gelingen, inmitten des Vielen immer wieder Zentrierung zu finden und zum Wesentlichen durchzudringen? Gibt es eine Quelle, aus der wir Stärkung und Inspiration für unser alltägliches Tun schöpfen können, um von dort aus unser Geben wieder „genährt“ fließen zu lassen?

Der Weg der Kontemplation kann ein solcher Zugang zur Quelle sein. Kontemplation führt uns in die Fülle des Augenblicks und öffnet das Herz für das Geheimnis göttlicher Gegenwart, die unser Leben trägt und durchwirkt. Die vier Abende (Montag, 3. / 10. / 17. / 24. Juni 2024) unter der Leitung von Dr. Susanne Glietsch und Kirstin Kruger-Weiß ermöglichen über geistliche Impulse und das Kennenlernen verschiedener Übungsformen einen Zugang zur christlichen Kontemplation.

Weitere Informationen finden Sie im Terminteil dieser Seite oder im Flyer.

Anmeldung

 

© Kati Bruder.
Einen klösterlichen Schatz wiederentdecken

Jugum–Onlinekurs

In Europa haben sich über Jahrhunderte heilsame Leibübungen und Meditationen herausgebildet. Das Institut für Traditionelle Europäische Medizin (InstiTEM) hat diese Praktiken unter dem Motto „Jugum – das europäische Klosteryoga“ neu interpretiert.

Am Donnerstag, 16. Mai 2024 von 19 bis 21 Uhr lädt uns der Leiter des InstiTEM, Dr. Karl-Heinz Steinmetz ein, den Schatz des klösterlichen Leibgebets des Heiligen Dominikus und Petrus Cantor aus dem Mittelalter wiederzuentdecken. Gemeinsam wollen wir diese Form des bewegten Gebets kennenlernen und der Frage nachgehen, wie sich christliche Spiritualität auch körperlich entfalten und uns zur Kraftquelle werden kann. Wir können die Leibgebärden selbst erleben und spüren, wie wohltuend sie für Körper, Geist und Seele sind.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer oder im Terminteil dieser Homepage.

Anmeldung

 

Fortbilung für religionslehrkräfte aller schularten in station s

Impulse aus der Mystik für eine erneuerte Theologie und Spiritualität

Mystik betrifft die Inhalte und Vollzüge des Glaubens, die auf unmittelbare bzw. direkte Gegenwart Gottes zielen. Für Mystiker:
innen sind Himmlisches, Göttliches und Irdisches, Weltliches nicht fern voneinander und getrennt, sondern unüberbietbar
nahe und innig verbunden: eins. Damit überschreitet die Mystik in ihrer Unmittelbarkeit übliche Frömmigkeitsformen und
Denkmuster, hebt Unterschiede zwischen Diesseits und Jenseits, Klerikern und Laien, Männern und Frauen auf, und war deshalb
immer auch gefährlich: für das kirchliche Amt, die christliche Lehre, den biblischen Glauben. Angesichts der verschärften
Tradierungskrise des christlichen Glaubens könnte jedoch die Wiederentdeckung der Mystik für das Christentum überlebenswichtig
sein. Denn Mystik verspricht, die Kerngehalte des christlichen Glaubens neu zu erschließen sowie lebensnahe Formen
spiritueller Praxis zu eröffnen.

Wir wollen uns in dieser Fortbildung, am Montag, 6. Mai 2024 von 14.30 bis 17.00 Uhr, die sich an Religionslehrkräfte aller Schularten richtet, mit der Bedeutung der Mystik für eine zeitgemäße Theologie und Spiritualität befassen und konkrete Impulse für die eigene Spiritualität und für den Religionsunterricht gewinnen. Der Kurs findet unter der Leitung von Dr. Susanne Glietsch,
regionales Fachteam kath. Religion ZSL Stuttgart, Schuldekanin, Kontemplationsbegleiterin und Kirstin Kruger-Weiß statt.

Anmeldung bitte bis 19. April 2024 unter: LFB-online, www.lfb.kultus-bw.de, Veranstaltungsnummer 6757E

In Kooperation mit dem ZSL, Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung Baden Württemberg.

Vortrag und Workshop zu psychologischen, soziologischen und spirituellen Aspekten der Resilienz

Vom isolierten „Ego“ zum „ökologischen Selbst“

Wer meint, dass wir Menschen isolierte, abgetrennte Einzelwesen wären, erliegt einer Art Sinnestäuschung. Versuchen Sie doch mal, ohne den Sauerstoff der Umgebungsluft zu atmen … Zugleich hat uns dieses „Narrativ der Separation“ in den vergangenen Jahrhunderten große und hilfreiche Errungen-schaften, Fortschritt und Wohlstand beschert.

Zunehmend haben wir es aber auch mit den Risiken und Nebenwirkungen dieser rasanten Entwicklungen zu tun, insbesondere in ökologischer Hinsicht. Unsere Fähigkeiten als menschliche Lebewesen, damit Schritt zu halten, scheinen kaum noch auszureichen. Und je mehr wir uns auf Lösungen innerhalb der vorherrschenden Überzeugungen konzentrieren (mehr Kontrolle, mehr Technik, mehr Waffen, mehr Geld, mehr …), desto größer scheinen die Schwierigkeiten zu werden.

Und doch: Der Wandel hin zum „Narrativ des Interbeing“ ist längst im Gange – zu einem Selbst- und Weltverständnis, das von einer umfassenden Verbindung von allem mit allem ausgeht –davon,dass nichts abgetrennt und für sich existieren kann.

Wie können wir Resilienz in Verbundenheit erleben, entwickeln und pflegen?

Dipl.-Psych. Hans Neidhardt beleuchtet das Thema bei seinem Vortrag am Freitag, 3. Mai 2024 (19.00 – 20.30 Uhr) grundsätzlich. Im Workshop am Samstag, 4. Mai 2024 (10.00 – 13.00 Uhr) werden kleine Experimente in innerer Achtsamkeit (Übungen aus der Tradition des „Focusing“) angeboten. Beide Veranstaltungen finden in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk im Haus der Katholischen Kirche, Königstraße 7 statt.

Kosten: Gesamtpreis € 30 | (nur Vortrag: € 10, nur Übungstag: € 23)
Anmeldung bitte bis 26. April 2024 unter: www.kbw-stuttgart.de, per E-Mail: info@kbw-stuttgart.de oder Tel. 0711 70 50 600

Flyer zur Veranstaltung.

KOntemplatives Bogenschiessen

Die Mitte der Scheibe ist nicht immer das Ziel

Die Anforderungen, die heute jeden Tag an uns gerichtet werden, verlangen von jedem von uns ein hohes Maß an Flexibilität. Häufig geraten wir dabei unter Druck, der sowohl unser Wohlbefinden, als auch unsere Effektivität negativ beeinflusst. Manchmal ist es schwierig, hierbei unsere Mitte und unser Gleichgewicht zu halten.

In diesem zweitägigen Workshop am 13. und 14. Juli 2024 mit Thomas Zörlein und Kirstin Kruger-Weiß vermitteln wir Ihnen die Grundlagen des Bogenschießens und setzen das äußerlich Erlebte in Beziehung zu uns selbst. Mithilfe der Erfahrung des Bogenschießens und durch Übungen aus der Kontemplation (Atem-, Köper- und Wahrneh-mungsübungen sowie Übungen zu Entspannung und Anspannung) können wir unsere eigene Mitte suchen und erfahren, wie wir diese auch im Alltag halten können.

Durch die klare Struktur des Übens und Vertiefens von Bewegungsabläufen erfahren wir die beruhigende und entspannende Kraft des Bogenschießens. Übungen aus der Kontemplation unterstützen diesen Effekt und helfen dabei, die eigenen Stärken und Schwächen zu reflektieren und Energien zu mobilisieren. So können wir die Konzentration und eigene Mitte stärken. Weitere Informationen auch zum Vertiefungstag am 8. September finden Sie im Flyer oder im Terminteil dieser Seite.

Weitere Informationen

Digitaler glaubenskurs in station s

In die Weite glauben: Sinnsucher:innen

Viele Menschen tun sich schwer mit der Glaubenstradition der katholischen Kirche, die sich in den Jahrhunderten angesammelt hat. Sie möchten vielleicht schon glauben, aber nicht alles – und vor allem vereinbar mit ihrem modernen Weltbild.

Dieser Sinnsucherkurs unter Leitung von Dr. Christiane Bundschuh-Schramm, Kirstin Kruger-Weiß und Stefan Karbach bietet an drei Abenden die Möglichkeit, ins Weite zu glauben: christlich und offen, theistisch und weit, inhaltlich und poetisch.

I. Glaube ist vielfältig | Dienstag, 9. April 2024 | 19.30 – 21.00 Uhr
II. Gott – Person oder Verb | Dienstag, 16. April 2024 | 19.30 – 21.00 Uhr
III. Gottespoesie | Dienstag, 23. April 2024 | 19.30 – 21.00 U
hr

Alle drei Abende finden digital statt. Den Flyer mit weiteren Infomationen finden Sie hier. Der Kurs ist kostenfrei, wir bitten um Anmeldung bis zum 2. April 2024.

Anmeldung

 

© Kati Bruder
Ganzheitliche Spiritualität üben und anleiten lernen

Erster zertifizierter Jugum-Anleiter:innen-Lehrgang in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

In Europa haben sich über Jahrhunderte heilsame Gesten, Leibübungen und Meditationen herausgebildet, die dem indischen Yoga oder chinesischen Qigong nahestehen. Das Institut für Traditionelle Europäische Medizin (InstiTEM) hat diese Praktiken unter dem Motto „Jugum – das europäische Klosteryoga“ neu interpretiert. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart bietet ab Oktober 2024 in  station s erstmals einen Anleiter:innenlehrgang an.

Weitere Informationen zum Lehrgang finden Sie im gleichnamigen Flyer. Anmeldungen sind ab sofort beim Institut für Fort- und Weiterbildungen der Diözese möglich. Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an!

einladung der initiative mach dich auf den weg

Hauptsache gesund – Vorträge und „Stärkung für den Weg“ mit Text und Musik

Die Initiative „Mach dich auf den Weg“ lädt Sie ein, sich der Gesundheitsvorsorge ganzheitlich zu nähern. Mit Vorträgen zu Vorsorge und Prävention von Brustkrebs im Diakonie-Klinikum und mit einer anschließenden „Stärkung für den Weg“ in station s, die mit Text und Musik der geistigen und spirituellen Dimension des Gesundseins nachspürt, dazwischen gibt es die Möglichkeit zu Begegnung und Austausch. Den Flyer mit allen Informationen im Überblick finden Sie hier.

Die Teilnahme ist kostenlos und bedarf keiner Vorameldung. Wir freuen uns auf Sie!

Donnerstag, 6. Juni 2024 | 17.00 Uhr
Vorträge zu Früherkennung, Prävention und Achtsamkeit

Miriam Weber, Lehr- und leitende MTRA, Mammascreening Stuttgart-Esslingen
Dr. Thomas Kuhn, Leiter Brustzentrum Diakonie-Klinikum
Kirstin Kruger-Weiß, Leitung station s, geistliche Begleiterin, Focussingbegleiterin DAF
Ein Vortrag in der Veranstaltungsreihe Gesundheitsmagazin.
Diakonie-Klinikum, Hörsaal, Rosenbergstr. 38


Donnerstag, 6. Juni 2024 | 18.30 Uhr
„Stärkung für den Weg“ mit Text und Musik

Ute Wolf, Klinikseelsorge Diakonie-Klinikum Stuttgart
Kirstin Kruger-Weiß
Kirche St. Fidelis, Seidenstr. 41

 

 

Neues Programm von station s ist erschienen

Stille suchen in Stuttgart

Das neue Programm von station s ist erschienen und wir laden herzlich ein, von Februar bis September wieder mit uns bei unterschiedlichen Angeboten und Formaten die Stille zu suchen.

Während die Programme noch gedruckt werden, können Sie gerne vorab in der digitalen Version stöbern. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Wir freuen uns auf Sie!

© Zooey Braun Fotografie
SONNTAGS IN STATION S

Gottesdienst

In unseren Gottesdiensten am Sonntagabend um 19.00 Uhr halten wir Ausschau nach dem göttlichen Geheimnis, wie immer es uns entgegenkommt. Unsere Gottesdienste schöpfen aus der Tradition und versuchen sie ins Heute zu übersetzen.

Wir feieren die Gottesdienste in station s in drei Formen: Gottesdienst vertraut, Gottesdienst kontemplativ und Gottesdienst kulturell.

Genauere Informationen, was Sie bei den jeweiligen Formen erwartet, finden sie hier, an welchem Sonntag wir in welcher Form feiern, finden Sie auf der Terminseite dieser Homepage oder im anhängenden Flyer.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Die stille als quelle

Stille mittendrin – Spiritualität und Musik auf der Suche

Unter diesem Titel ist im April 2022 ein Artikel von Tobias Wittmann in den Kirchenmusikalischen Mitteilungen der Diözese erschienen, den Sie an dieser Stelle nachlesen können.

Tobias Wittmann ist Kirchenmusiker an St. Fidelis, Künstlerischer Leiter des KLANGRAUM st.fidelis und Regionalkantor des katholischen Stadtdekanat Stuttgart. Er konzipiert gemeinsam mit Kirstin Kruger-Weiß und Stefan Karbach die Gottesdienste von station s am Sonntag Abend.

Zum Artikel

© Heinz Heiss
Spirituelles Zentrum station s

Alles aus einem massiven Stück Erde

Der Stuttgarter Künstler Martin Bruno Schmidt hat den Altar des Spirituellen Zentrums gestaltet. Aus einem 14 Tonnen schweren Steinquader hat er Altar, Ambo, Taufbecken und Tabernakel geformt. Für Martin Bruno Schmidt, der keiner Konfession angehört, war die Arbeit eine Auseinandersetzung mit den Ritualen der katholischen Kirche, dem Glauben und den eigenen christlichen Wurzeln.

Zum Artikel

 

© Simon Balluff.
Das spirituelle Zentrum station s

station s - Stille mittendrin

Im Spirituellen Zentrum station s begleiten wir Menschen und suchen mit Ihnen gemeinsam Stille mittendrin. Stille das bedeutet für uns mehr als die Abwesenheit von Lärm: zu sich finden, zur Ruhe kommen, Kraft tanken, Entschleunigung.

Unsere Angebote wollen helfen, mitten im Alltag Sinn, Tiefe, Transzendenz und Balance sowie inneren und äußeren Frieden zu finden - und daraus zu leben.

Unsere Veranstaltungen

Unser Selbstverständnis

Ein Teil der lebendigen Stadtgesellschaft

Das Spirituelle Zentrum station s steht allen Menschen offen – unabhängig von Religion, Herkunft und Kultur und versteht sich als Teil der lebendigen Stuttgarter Stadtgesellschaft. Kooperationen und Austausch mit anderen Einrichtungen der Stadt sind für uns wichtiger Auftrag und Selbstverständnis zugleich.

Unser Selbstverständnis

Kurse und Veranstaltungen

Spirituelle Angebote in der Stadt

Viele Menschen sehnen sich nach Stille, nach Innehalten und auch nach Tranzendenz. Diese Sehnsucht soll im Spirituellen Zentrum Raum haben. station s ist ein Ort der Stille und des Auftankens mitten in der Stadt für alle, die nach Sinn, Orientierung, Kraftquellen oder auch nach Gott suchen.

Unsere Angebote

Die St. Fidelis kirche

Mittendrin im Stuttgarter Westen

St. Fidelis ist dem Lärm und der Hektik des Alltags ein Stück weit enthoben. Der Weg über die Eingangspforte und das Paradies bis zur Kirche lässt Besucher schon entschleunigt ankommen – Stille mittendrin.

Die Kirche

Aktuelle Veranstaltungen

16. Apr
Dienstag, 16. April 2024 um 19:30 Uhr - 21:00 Uhr Veranstaltungen Glaube Spiritualität Gespräch

In die Weite glauben – Glaubenskurs digital an drei Abenden – Sinnsucher:innen – S-24-10

Online

Viele Menschen tun sich schwer mit der Glaubenstradition der katholischen Kirche, die sich in den Jahrhunderten angesammelt hat. Sie möchten vielleicht schon glauben, aber nicht alles und vor allem vereinbar mit ihrem modernen Weltbild.

Dieser Sinnsucherkurs bietet die Möglichkeit, ins Weite zu glauben: christlich und offen, theistisch und weit, inhaltlich und poetisch.

I. Glaube ist vielfältig
Was meint Glaube und muss man gläubig sein, um zu glauben? Welche Weisen zu glauben gibt es und welche ist die richtige für mich?

II. Gott – Person oder Verb
Welche Gottesvorstellungen bietet mir das Christentum, welche die christliche Mystik? Wie denken christliche Theologinnen und Theologen heute und ist etwas für mich dabei, wie ich mir Gott vorstelle, ohne einem Wunschgott anzuhängen?

III. Gottespoesie
Wie können wir angemessen von Gott sprechen? Wo endet die Theologie und wo beginnt die Theopoesie? Ist die Verbindung von beiden die Weise, in die Weite zu glauben?

Dienstag, 9. / 16. / 23. April 2024 | jeweils 19.00 – 20.30 Uhr

Dr. Christiane Bundschuh-Schramm, Bischöfliches Ordinariat, HauptabteilungIV, Pastorale Konzeption
Kirstin Kruger-Weiß
Stefan Karbach

Kosten: keine.

Anmeldung bitte bis 2. April 2024.

Kurs findet digital statt.
 



Anfragen / Anmeldung
17. Apr
Mittwoch, 17. April 2024 um 19:00 Uhr - 20:00 Uhr Veranstaltungen Spiritualität Stille Alltag

Stille mittendrin

Spirituelles Zentrum station s, St. Fidelis (Raum der Stille)
Seidenstraße 41
70174 Stuttgart - West

Wahrnehmen und gegenwärtig sein mit Körper, Geist und Seele – vom Tun-Modus in den Sein-Modus „schalten“.
Körper- und Atemwahrnehmung, achtsames Gehen und Übungen aus der Kontemplation helfen uns in die Stille zu finden.

Uns inspirieren lassen von einem Text, Bild oder Musik: ein Impuls, der uns aufrichtet und ausrichtet.

Gehörtes oder Gesehenes sich setzen lassen, es betrachten und annehmen. Offen sein für das, was von Augenblick zu Augenblick geschieht.

Ganz gegenwärtig eintauchen in die pure Stille. Innehalten, mit ruhigem Blick verweilen.

Stille bewahren und mitnehmen in unseren Alltag.
Gesegnet und gesendet sein.

Vorerfahrungen sind nicht nötig – jede*r ist willkommen. Gerne können Sie ein paar Minuten vor Beginn auf uns zukommen, wenn Sie Hinweise für die Zeit der Stille wünschen.

Jeden Mittwoch, außer in den Ferien | 19.00 – 20.00 Uhr

Stefan Karbach
Kirstin Kruger-Weiß

Raum der Stille

23. Apr
Dienstag, 23. April 2024 um 19:30 Uhr - 21:00 Uhr Veranstaltungen Glaube Spiritualität Gespräch

In die Weite glauben – Glaubenskurs digital an drei Abenden – Sinnsucher:innen – S-24-10

Online

Viele Menschen tun sich schwer mit der Glaubenstradition der katholischen Kirche, die sich in den Jahrhunderten angesammelt hat. Sie möchten vielleicht schon glauben, aber nicht alles und vor allem vereinbar mit ihrem modernen Weltbild.

Dieser Sinnsucherkurs bietet die Möglichkeit, ins Weite zu glauben: christlich und offen, theistisch und weit, inhaltlich und poetisch.

I. Glaube ist vielfältig
Was meint Glaube und muss man gläubig sein, um zu glauben? Welche Weisen zu glauben gibt es und welche ist die richtige für mich?

II. Gott – Person oder Verb
Welche Gottesvorstellungen bietet mir das Christentum, welche die christliche Mystik? Wie denken christliche Theologinnen und Theologen heute und ist etwas für mich dabei, wie ich mir Gott vorstelle, ohne einem Wunschgott anzuhängen?

III. Gottespoesie
Wie können wir angemessen von Gott sprechen? Wo endet die Theologie und wo beginnt die Theopoesie? Ist die Verbindung von beiden die Weise, in die Weite zu glauben?

Dienstag, 9. / 16. / 23. April 2024 | jeweils 19.00 – 20.30 Uhr

Dr. Christiane Bundschuh-Schramm, Bischöfliches Ordinariat, HauptabteilungIV, Pastorale Konzeption
Kirstin Kruger-Weiß
Stefan Karbach

Kosten: keine.

Anmeldung bitte bis 2. April 2024.

Kurs findet digital statt.
 



Anfragen / Anmeldung
24. Apr
Mittwoch, 24. April 2024 um 19:00 Uhr - 20:00 Uhr Veranstaltungen Spiritualität Stille Alltag

Stille mittendrin

Spirituelles Zentrum station s, St. Fidelis (Raum der Stille)
Seidenstraße 41
70174 Stuttgart - West

Wahrnehmen und gegenwärtig sein mit Körper, Geist und Seele – vom Tun-Modus in den Sein-Modus „schalten“.
Körper- und Atemwahrnehmung, achtsames Gehen und Übungen aus der Kontemplation helfen uns in die Stille zu finden.

Uns inspirieren lassen von einem Text, Bild oder Musik: ein Impuls, der uns aufrichtet und ausrichtet.

Gehörtes oder Gesehenes sich setzen lassen, es betrachten und annehmen. Offen sein für das, was von Augenblick zu Augenblick geschieht.

Ganz gegenwärtig eintauchen in die pure Stille. Innehalten, mit ruhigem Blick verweilen.

Stille bewahren und mitnehmen in unseren Alltag.
Gesegnet und gesendet sein.

Vorerfahrungen sind nicht nötig – jede*r ist willkommen. Gerne können Sie ein paar Minuten vor Beginn auf uns zukommen, wenn Sie Hinweise für die Zeit der Stille wünschen.

Jeden Mittwoch, außer in den Ferien | 19.00 – 20.00 Uhr

Stefan Karbach
Kirstin Kruger-Weiß

Raum der Stille

03. Mai
Freitag, 03. Mai 2024 um 19:00 Uhr - 20:30 Uhr Veranstaltungen Leben Spiritualität Stille Alltag

Vom isolierten „Ego“ zum „ökologischen Selbst“ – Vortrag und Workshop zu psychologischen, soziologischen und spirituellen Aspekten der Resilienz

Haus der Katholischen Kirche
Königstraße 7
70173 Stuttgart - Mitte

Wer meint, dass wir Menschen isolierte, abgetrennte Einzelwesen wären, erliegt einer Art Sinnestäuschung. Versuchen Sie doch mal, ohne den Sauerstoff der Umgebungsluft zu atmen … Zugleich hat uns dieses „Narrativ der Separation“ in den vergangenen Jahrhunderten große und hilfreiche Errungenschaften, Fortschritt und Wohlstand beschert.

Zunehmend haben wir es aber auch mit den Risiken und Nebenwirkungen dieser rasanten Entwicklungen zu tun, insbesondere in ökologischer Hinsicht. Unsere Fähigkeiten als menschliche Lebewesen, damit Schritt zu halten, scheinen kaum noch auszureichen. Und je mehr wir uns auf Lösungen innerhalb der vorherrschenden Überzeugungen konzentrieren (mehr Kontrolle, mehr Technik, mehr Waffen, mehr Geld,mehr …), desto größer scheinen die Schwierigkeiten zu werden.

Und doch: Der Wandel hin zum „Narrativ des Interbeing“ ist längst im Gange – zu einem Selbst- und Weltverständnis, das von einer  umfassenden Verbindung von allem mit allem ausgeht – davon, dass nichts abgetrennt und für sich existieren kann.

Wie können wir Resilienz in Verbundenheit erleben, entwickeln und pflegen?

Der Vortrag am Freitagabend beleuchtet das Thema grundsätzlich. Im Workshop am Samstag werden kleine Experimente in innerer Achtsamkeit (Übungen aus der Tradition des „Focusing“) angeboten.

In Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk.

Freitag, 3. Mai 2024 | 19.00 – 20.30 Uhr | Vortrag
Samstag 4. Mai 2024 | 10.00 – 13.00 Uhr | Workshop (begrenzte Teilnehmerzahl)

Dipl.-Psych. Hans Neidhardt, Psychologischer Psychotherapeut, Supervisor
Roland Weeger, Leiter und Geschäftsführer Kath. Bildungswerk Stuttgart
Kirstin Kruger-Weiß

Kosten: Gesamtpreis € 30 (nur Vortrag: € 10, nur Übungstag: € 23)

Anmeldung bitte bis 26. April 2024 unter: www.kbw-stuttgart.de, per E-Mail: info@kbw-stuttgart.de oder Tel. 0711 70 50 600

Haus der Katholischen Kirche, Königstraße 7

04. Mai
Samstag, 04. Mai 2024 um 10:00 Uhr - 13:00 Uhr Veranstaltungen Leben Spiritualität Stille Alltag

Vom isolierten „Ego“ zum „ökologischen Selbst“ – Vortrag und Workshop zu psychologischen, soziologischen und spirituellen Aspekten der Resilienz

Haus der Katholischen Kirche
Königstraße 7
70173 Stuttgart - Mitte

Wer meint, dass wir Menschen isolierte, abgetrennte Einzelwesen wären, erliegt einer Art Sinnestäuschung. Versuchen Sie doch mal, ohne den Sauerstoff der Umgebungsluft zu atmen … Zugleich hat uns dieses „Narrativ der Separation“ in den vergangenen Jahrhunderten große und hilfreiche Errungenschaften, Fortschritt und Wohlstand beschert.

Zunehmend haben wir es aber auch mit den Risiken und Nebenwirkungen dieser rasanten Entwicklungen zu tun, insbesondere in ökologischer Hinsicht. Unsere Fähigkeiten als menschliche Lebewesen, damit Schritt zu halten, scheinen kaum noch auszureichen. Und je mehr wir uns auf Lösungen innerhalb der vorherrschenden Überzeugungen konzentrieren (mehr Kontrolle, mehr Technik, mehr Waffen, mehr Geld,mehr …), desto größer scheinen die Schwierigkeiten zu werden.

Und doch: Der Wandel hin zum „Narrativ des Interbeing“ ist längst im Gange – zu einem Selbst- und Weltverständnis, das von einer  umfassenden Verbindung von allem mit allem ausgeht – davon, dass nichts abgetrennt und für sich existieren kann.

Wie können wir Resilienz in Verbundenheit erleben, entwickeln und pflegen?

Der Vortrag am Freitagabend beleuchtet das Thema grundsätzlich. Im Workshop am Samstag werden kleine Experimente in innerer Achtsamkeit (Übungen aus der Tradition des „Focusing“) angeboten.

In Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk.

Freitag, 3. Mai 2024 | 19.00 – 20.30 Uhr | Vortrag
Samstag 4. Mai 2024 | 10.00 – 13.00 Uhr | Workshop (begrenzte Teilnehmerzahl)

Dipl.-Psych. Hans Neidhardt, Psychologischer Psychotherapeut, Supervisor
Roland Weeger, Leiter und Geschäftsführer Kath. Bildungswerk Stuttgart
Kirstin Kruger-Weiß

Kosten: Gesamtpreis € 30 (nur Vortrag: € 10, nur Übungstag: € 23)

Anmeldung bitte bis 26. April 2024 unter: www.kbw-stuttgart.de, per E-Mail: info@kbw-stuttgart.de oder Tel. 0711 70 50 600

Haus der Katholischen Kirche, Königstraße 7

04. Mai
Samstag, 04. Mai 2024 um 14:00 Uhr - 18:30 Uhr Veranstaltungen Musik Spiritualität Kultur

Ende Anfang – Projekttag – S-24-17

Spirituelles Zentrum station s, St. Fidelis
Seidenstraße 41
70174 Stuttgart - West

Die Reihe begleitet die Aufführungen der beiden Teile aus Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ an der Staatsoper Stuttgart. Mit seinem monumentalen Opernwerk versucht sich Wagner an nichts weniger als einer Erklärung der Welt, vom Uranfang bis zum Erlösungsende. Den Anfang und das Ende seines Zyklus wollen wir befragen, seiner ungebrochenen Faszination nachgehen und uns der Gebrochenheit seiner Totalität stellen. Die Fragen nach Anfang und Ende sind ja die Fragen aller Religion und Philosophie, weil sie die Fragen aller sind. Zu dieser Erkundung eingeladen sind Liebhaber:innen und Neugierige – und Zweifelnde, die sich vielleicht erstmals mit Wagner beschäftigen wollen. Den Flyer zur gesamten Reihe finden Sie hier.

Die Reihe lädt ein zu einem Projekttag vertiefter Beschäftigung und Anregung; zu den Aufführungen in der Staatsoper; zu einem Abend des Austauschs und der Reflexion; und zu einem Gottesdienst zum Abschluss. Die Veranstaltungen können alle oder in Auswahl besucht werden.

In Kooperation mit der Staatsoper Stuttgart und dem KLANGRAUM st. fidelis.

An diesem Nachmittag möchten wir uns dem Werk Wagners annähern. Aus Blickwinkeln der Musik und der Dramaturgie, mit Sichtweisen und Impulsen aus Theologie und Spiritualität, mit persönlichen Zugängen und Erfahrungen der Beteiligten. Impulse und Podiumsgespräch, mit Möglichkeiten der Beteiligung aller.

Dabei sind: Miron Hakenbeck (Dramaturgie „Das Rheingold“), Ingo Gerlach (Dramaturgie „Götterdämmerung“), Marco Štorman (Regie „Götterdämmerung“), Tobias Wittmann und Stefan Karbach.

Abgeschlossen wird der Nachmittag ab ca. 17.30 Uhr mit der Performance und Soundinstallation „ERDA SPEAKING HELLOHELLO“, die 2023 im Rahmen des Frühjahrsfestivals „Stricken am Mythos“ der Staatsoper Stuttgart entstanden ist.
Recherche und Konzept: Felix Rothenhäusler und Franz-Erdmann Meyer-Herder
Musik: Ville Haimala
Mezzosopran: Shannon Keegan

Samstag, 4. Mai 2024 | 14.00 – 18.30 Uhr

Kosten: keine. Wir bitten um eine Spende.

Anmeldung bitte bis 26. April 2024.

Kirche St. Fidelis



Anfragen / Anmeldung
06. Mai
Montag, 06. Mai 2024 um 14:30 Uhr - 17:00 Uhr Veranstaltungen Spiritualität Stille Alltag

Impulse aus der Mystik für eine erneuerte Theologie und Spiritualität – auch für den Religionsunterricht – für Religionslehrer:innen aller Schularten

Spirituelles Zentrum station s, St. Fidelis (Raum der Stille)
Seidenstraße 41
70174 Stuttgart - West

Mystik betrifft die Inhalte und Vollzüge des Glaubens, die auf unmittelbare bzw. direkte Gegenwart Gottes zielen. Für Mystiker:innen sind Himmlisches, Göttliches und Irdisches, Weltliches nicht fern voneinander und getrennt, sondern unüberbietbar nahe und innig verbunden: eins. Damit überschreitet die Mystik in ihrer Unmittelbarkeit übliche Frömmigkeitsformen und Denkmuster, hebt Unterschiede zwischen Diesseits und Jenseits, Klerikern und Laien, Männern und Frauen auf, und war deshalb immer auch gefährlich: für das kirchliche Amt, die christliche Lehre, den biblischen Glauben. Angesichts der verschärften Tradierungskrise des christlichen Glaubens könnte jedoch die Wiederentdeckung der Mystik für das Christentum überlebenswichtig sein. Denn Mystik verspricht, die Kerngehalte des christlichen Glaubens neu zu erschließen sowie lebensnahe Formen spiritueller Praxis zu eröffnen.

Wir wollen uns in dieser Fortbildung, die sich an Religionslehrkräfte aller Schularten richtet, mit der Bedeutung der Mystik für eine zeitgemäße Theologie und Spiritualität befassen und konkrete Impulse für die eigene Spiritualität und für den Religionsunterricht gewinnen.

In Kooperation mit dem ZSL, Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung Baden Württemberg.

Montag, 6. Mai 2024 | 14.30 – 17.00 Uhr

Dr. Susanne Glietsch, regionales Fachteam kath. Religion ZSL Stuttgart, Schuldekanin, Kontemplationsbegleiterin
Kirstin Kruger-Weiß

Bei Fragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an Dr. Susanne Glietsch: susanne.glietsch@drs.de

Kosten: keine.
Anmeldung bitte bis 19. April 2024 unter: LFB-online, www.lfb.kultus-bw.de, Veranstaltungsnummer 6757E

Raum der Stille